Wie finde ich eine/n HomöopathIn?


Der Begriff "Homöopath" ist in Deutschland nicht geschützt, darum kann sich jeder Arzt oder Heilpraktiker so nennen. Ärzte, die als Homöopathen über die gesetzlichen Krankenkassen abrechnen wollen, müssen allerdings eine Zusatzausbildung in diesem Bereich nachweisen.

Da die Rechtslage sehr weite Spielräume zulässt, gibt es sehr große Unterschiede zwischen den "Homöopathen". Für medizinische Laien, aber auch für Ärzte, die sich mit dieser Methode nicht eingehend beschäftigt haben, ist es nicht möglich zu erkennen, ob ein bestimmter Behandler sein Handwerk versteht oder nur mit Arzneien Homöopathischer Hersteller "hantiert".

Auch Begriffe wie "Klassische Homöopathie" oder klassischer Homöopath" sind nicht geschützt und bieten keine Orientierung. Darum nachfolgend einige Hinweise, mit deren Hilfe Sie trotzdem eine/n Homöopathen /Homöopathin erkennenen können:



Hinweise zum Behandler:

- Gute Homöopathen sind (nicht immer) Mitglied eines Berufsverbandes. Es ist deshalb durchaus legitim, sich nach der beruflichen Qualifikation des Therapeuten zu erkundigen.

- Die Homöopathie hat nichts mit weltanschaulichen Dingen zu tun. Ein seriöser Behandler wird Sie deshalb auch nicht in bestimmte religiöse oder politische Richtungen lenken wollen.

- Verantwortungsbewusste Homöopathen werden Sie niemals auffordern, schulmedizinische Medikamente einfach abzusetzen. Sie werden auch immer eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Medizinern bei guten Homöopathen finden.

  1. -Heilungsversprechen werden Sie von keinem verantwortungsbewussten Therapeuten zu hören bekommen.


In der Therapeutenliste der Clemens von Bönninghausen-Gesellschaft finden Sie ausschließlich Homöopathen, die über ihre allgemeine medizinische Ausbildung hinaus ein dreijähriges Studium der Homöopathie (inkl. mehrerer Prüfungen) absolviert haben.


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